Montag, 8. April 2013

Ich bin ein Star - holt mich hier raus...

... oder ne warte, ich will ja eigentlich hier bleiben!
Und so schlimm ist das ja auch garnicht ein Star zu sein!
Am Freitag war offiziell der erste Unitag für die neuen Studenten. Aus diesem Grund wurde eine neue Infobroschüre gedruckt. In der ich 3 mal abgelichtet wurde!
Jetzt werden einige von euch sagen, was 3 mal so oft! Aber nachdem der Unifotograf mich letztes Semester bei jeder Gelegenheit vor die Linse gezerrt hat scheinen 3 mal garnicht mehr sooo viel.






Das Foto links ist mit meiner Speaking-Partnerin Seira, das zweite mit meiner Home-Visit-Family und das letzte wurde im Marketing Unterricht gemacht. Das sieht so aus als würde ich in der ersten Reihe sitzen, aber in wirklichkeit saß ich in der letzten. Der Fotograf hat mich in die erste Reihe gezerrt nur wegen den Fotos!!!

Naja ich will mich hier ja nicht beschweren, es ist ja schon ziemlich schmeichelhaft. Und wenn man dann von den Erstsemestern grundlos ein Kompliment nach dem anderen bekommt dann kann man schon leicht eingebildet werden. Ich tu mein bestes diesen Characterzug nicht anzueignen, aber es ist wirklich nicht leicht.

Kathas Eltern

Ich hatte das Vergnügen Kathas Eltern kennen zu lernen. In der Springbreak-Woche sind sie zwar durch Japan gereist, aber am Freitag waren sie wieder in Osaka. Also sind wir zu Toriki essen gegangen. Wie vorhin erwähnt, ein muss für alle Ausländer! Und weil es ihnen so gut gefallen hat, sind sie im laufe der Woche dort noch 3 mal hin gegangen. Sooo toll ist es dort offensichtlich.

Am Sonntag sind wir zusammen nach Nara. Leider war es kalt und bewölkt. Also nicht wirlich die perfecten Vorraussetzungen für einen schönen Sightseeing Trip aber wir haben das Beste draus gemacht.
In Nara gibt es hauptsächlich einen großen Park, in und um diesen eine ganze menge Tempel, Schreine und Museen. Der Park ist das Zuhause von den schlimmsten, gefährlichsten Biestern überhaupt: Rehe!!!
Und mir ist gerade aufgefallen das ich wirklich kein Bild von den Tieren gemacht hab. Sehr intelligent. Naja sie sind fett und ziemlich gefräßig.
Weil gerade Hanami Saison ist stehen überall die wirklich tollen japanischen Kirschbäume in voller blüte! Wirklich wunderschön.



Der gemeine Baum hat mich total angeregnet, deshalb der dumme Gesichtsausdruck. Das einzige Bild auf dem ich normal ausseh ist leider unscharf. naja so ist ja auch lustig!

Tempel haben wir uns nur zwei angeschaut, nämlich den Kofukuji im Westen des Parks und den wirklich bekannten Daibutsu (Großer Buddha) im Norden.
 Die Pagode am Kofukuji

 Der große Buddha ist übrigens wirklich wirklich groß, das kommt hier nur leider nicht so wirklich raus.

Am Montag sind wir zusammen nach Kyoto zum Miyakoodori dem Geishatanz! Das ist ein Event das jedes Jahr im vom ersten bis zum 30sten April stattfindet. Es ist eine der wirlich wenigen Gelegenheiten echte Maiko und Geisha zu sehen. Zuerst gab es eine Teezeremonie, die aber leider nicht sonderlich überwältigend war.
 Danach hatten wir noch etwas Zeit bis der eigentlich Tanz angefangen hat, also haben wir noch schön Fotos vom wirklich tollen Garten gemacht.

 Und von den wirklich tollen Kimonos, die bestimmt sehr teuer sind:

 Das war die Halle in der die Aufführung stattgefunden hat. Leider war es nicht erlaubt vom Tanz fotos zu machen. Es war wirklich sehr schön anzuschauen, aber das ganze hat eine Story verfolgt von der ich bis heute nichts verstanden habe. Ich weiß also wirklich nicht was da eine Stunde lang auf der Bühne abging!



Und das sind Katha und ihre Eltern! Damit ihr die auch mal gesehen habt!

Nach der Vorstellung sind wir dann noch ein bisschen durch Kyoto gelaufen, haben uns die Kirschblüten angeschaut und noch last-minute Mitbringsel gekauft.




Am 2.4. Dienstag ging es für die beiden dann wieder zurück nach Deutschland! Ich hoffe Japan hat ihnen gefallen.





Springbreak!!!

Die Midterm Woche war ein bisschen hart für mich und ich hatte schon das gefühl, dass die Prüfungen garnicht mehr enden wollten. Aber irgendwann war er dann doch da, der Freitag, der den Beginn meiner Frühlingsferienwoche dargestellt hat.
Um die hoffentlich nicht all zu sehr verpatzten Prüfungen zu feiern (mittlerweile weiß ich dass es ein A ein B und ein C geworden ist) sind wir zu Toriki trinken gegangen. Das ist die übertrieben lauteste Izakaya von allen. Es war wirklich lustig und ist für Ausländer immer ein Erlebnis (wir sind dort relativ oft, aber lassen es uns nicht nehmen wenn jemand zu besuch kommt dort hin zu gehen).
Samstag hab ich dann erstmal ausgeschlafen und war vollkommen überfordert: Was tun wenn es mal keine Kanji zu schreiben, Vokabeln zu lernen oder Präsentationen zu üben gibt?! Ja dazu ist mir auch nichts weiter eingefallen, also hab ich einfach mal einen ganz faulen Gammeltag eingelegt. Ab Abend haben wir uns dann bei Roy getroffen um ein sehr bekanntes Rollenspiel zu spielen, dessen Namen ich nicht nennen möchte. Auch die weiteren Mitspieler wollen lieber anonym bleiben! ;-) Aber es hat erstaunlicherweise wirklich sehr viel spaß gemacht!
Sonntag und Montag habe ich mich jeweils für ein paar Stunden mit Uri getroffen bevor ich ihn die ganze Woche nicht zu Gesicht bekommen habe, weil seine Familie zu besuch gekommen ist. Aber seine Familie war nicht die einzige, Kathas Eltern waren auch da! Und zu allem überfluss meinte Marc er müsste auf einer Inseln wandern gehen und Roy und Berni sind nach Korea abgehauen. Also war ich ziemlich alleine... (Ja jetzt hätte ich gerne eine Runde Mitleid!)
Aber es war nicht alles verlorene Zeit, denn die Springbreak-Woche könnte ich auch umbenennen in: Ich verbringe meine gesamte Zeit mit Chii!
Am Dienstag waren wir in Kyoto shoppen und dann beim Karaoke, am Mittwoch in einem ultratollen Spa in Osaka und danach Essen und am Donnerstag waren wir auf einer Party für die neuen Erstsemester. Hier ein paar Beweisfotos:


Freitag hab ich mich nach einer gefühlten Ewigkeit mit Roy und Svavar zum Karaoke getroffen. Wir drei sind irgendwie Süchtig und müssen das für unser Well-Being ein mal die Woche machen! Ich weiß, ich war in der Woche schonmal aber man kann nie genug Karaoke singen! Ich glaube das könnte mein neues Motto werden.

Samstag war ich mal wieder in Osaka und habe mich dort mit zwei Freunden aus Deutschland getroffen Juli und Yuki. Die Beiden waren nur für 2 Wochen in Japan und haben ihren einzigen Tag Osaka mit mir in Shinsaibashi verbracht, leider ist dort Samstags die Hölle los. Also haben wir zusammen gegessen, uns unterhalten und ein bisschen geshoppt.