Gestern hatten wir unsere erste Pflichtveranstaltung in der orentirungs Woche. Dabei ging es um richtiges Verhalten, ob es jetzt Gesetze oder Soziale Normen sind.
Zuerst wurde uns erklärt wie man fahrrad fährt, offensichtlich für die 68% Amerikaner, die nie zuvor ein Fahrrad besessen haben. Der Professor, der den Vortrag gehalten hat, hat uns erzählt was wir alles nicht machen sollen oder dürfen und hat uns dann anschließend erklärt warum er die sachen doch alle macht und sich nicht an die Regeln hält.
Wir haben Gelernt, dass eines der zwei häufigsten Verbrechen in Japan der Fahrraddiebstahl ist, weshalb man sein Fahrrad auch sehr kompliziert anmelden muss. Das andere Verbrechen ist übrigens Diebstahl von Regenschirmen. Solche Probleme hätten die allermeisten anderen Länder gerne.
Uns wurde nahegelegt, dass wir keine Drogen nehmen sollen und uns von "creapy sleazy bars" fernhalten sollen. Auf die Frage was denn eine solche Bar sei, wurde uns erklärt:" its like porn, you know it when you see it!"
Zur Info: weitere Regeln sind in Japan sehr wichtig
1. Ruhig und still sein, laut sein ist nicht gerne gesehen
2. Kein alkohol in der öffentlichkeit, d.h. Nur ins bars, restaurants und zuhause
3. Trinken und essen jeder art sollte man nicht wärend dem Laufen. Es gibt sicher einige, die wissen, dass es in Japan an jeder Ecke Getränkeautomaten gibt. Angeblich soll man, wenn man sich dort etwas kauft, es sofort trinken und dann die leere Flasche wegschmeißen.
4. Fahrradfahren und gleichzeitig Telefonieren, Regen- bzw. Sonnenschirm halten und auch betrunken fahren ist verboten.
5. Es gibt auch eine Regel zum gehen bzw. Fahren auf dem gehsteig und an der strasse, aber die erklärung war so kompliziert, dass jetzt niemand mehr weiß wo er angeblich zu gehen hat.
An die oben genannten Regeln ist sich zu halten. Wenn man allerdings etwas aufmerksam ist, wird man bemerken, dass sich die meisten Japaner selber überhauptnicht an diese Regeln halten.
Am Abend sind wir Okonomiyaki essen gegangen, für alle die nicht wissen was das ist. Es ist mit nichts vergleichbar. Eine teigmischung aus mehl, fischfond und kohl und dazu beliebige zutaten. Wörtlich übersetzt heißt es "alles was du magst angebraten". Es wird auf einer heißen steinplatte am tisch seviert. Danach sind wir dann noch in eine creapy sleazy bar gegangen xD
Heute Nachmittag steht eine Riesenparty in Osaka an, dafür fahren sehr viele von uns nach Oosaka um dort in ein Restaurant zu gehen. Für 25€ bekommen wir "nomihodai" was japanisch ist uns "alles was du trinken willst" heißt. Ich bin schon sehr gespannt noch mehr leute kennen zu lernen.
Mittwoch, 29. August 2012
Montag, 27. August 2012
Hirakata
Ich bin gestern in Hirakata angekommen. Die Shinkansenfahrt war ganz OK, außer, dass mir zwischendurch mal bisschen schlecht war. Die Fahrt ging unglaublich schnell vorbei und von Kyoto nach Hirakata musste ich zwar ein mal umsteigen, aber alles hat soweit geklappt.
Zum Dormitory hab ich dann ein Taxi genommen, ich hatte einfach nicht den Nerv den Weg zu suchen und dann mit dem Bus zu fahren.
Die Leute hier im Wohnheim sind alle wirklich supernett, nicht nur die Japaner, die hier die Anmeldung übernehmen und einem für alle Fragen zur Seite stehen sondern auch die ganzen anderen Ausländer (hauptsächlich Amis).
Heute bin ich extra früh aufgestanden, und zum ersten mal zur Uni gegangen. Es ist ungefähr ein 20 Minuten Fußweg, aber die Hitze macht ihn wirklich unerträglich.
Nachdem wir einige Informationen erhalten haben, und Dokumente ausgefüllt, sind wir zurück und haben uns mit der Marklerin getroffen. Sie hat uns dann zu unserer hoffentlich zukünftigen Wohnung gefahren. Die Wohnung ist zwar klein, aber wirklich toll. Mit Fernseher, Mikrowelle und Waschmaschine.
(Fotos vom Campus und von der Wohnung folgen, wenn ich meinen eigenen Laptop wieder benutzen kann, und das geht leider erst, wenn ich umgezogen bin) Im Wohnheim gibt es leider kein W-LAN sondern nur die Computer im Computerraum zu benutzen.
Am Nachmittag hab ich mir dann ein Handy mit Prepaid besorgt. (Auch davon folgt das Bild später). Danach habe ich mich mit meiner Speaking Partnerin Seira getroffen. sie ist wirklich nett und hat mir die Hirakata Station und Umgebung gezeigt. Wir haben ein bisschen eingekauft und Purikura gemacht. (Das sind ganz süße kitschige Fotos, die man in Automaten macht) Wir sind gemeinsam essen gegangen und haben uns unterhalten. Meistens hat es auf Japanisch ganz gut geklappt und wenn ich etwas nicht verstanden hab, dann hat sie es auf japanisch umschrieben.
Morgen habe ich meinen Japanisch Placement Test und eigentlich sollte ich lernen. Deshalb melde ich mich bald wieder und lerne jetzt mal lieber. :-)
Zum Dormitory hab ich dann ein Taxi genommen, ich hatte einfach nicht den Nerv den Weg zu suchen und dann mit dem Bus zu fahren.
Die Leute hier im Wohnheim sind alle wirklich supernett, nicht nur die Japaner, die hier die Anmeldung übernehmen und einem für alle Fragen zur Seite stehen sondern auch die ganzen anderen Ausländer (hauptsächlich Amis).
Heute bin ich extra früh aufgestanden, und zum ersten mal zur Uni gegangen. Es ist ungefähr ein 20 Minuten Fußweg, aber die Hitze macht ihn wirklich unerträglich.
Nachdem wir einige Informationen erhalten haben, und Dokumente ausgefüllt, sind wir zurück und haben uns mit der Marklerin getroffen. Sie hat uns dann zu unserer hoffentlich zukünftigen Wohnung gefahren. Die Wohnung ist zwar klein, aber wirklich toll. Mit Fernseher, Mikrowelle und Waschmaschine.
(Fotos vom Campus und von der Wohnung folgen, wenn ich meinen eigenen Laptop wieder benutzen kann, und das geht leider erst, wenn ich umgezogen bin) Im Wohnheim gibt es leider kein W-LAN sondern nur die Computer im Computerraum zu benutzen.
Am Nachmittag hab ich mir dann ein Handy mit Prepaid besorgt. (Auch davon folgt das Bild später). Danach habe ich mich mit meiner Speaking Partnerin Seira getroffen. sie ist wirklich nett und hat mir die Hirakata Station und Umgebung gezeigt. Wir haben ein bisschen eingekauft und Purikura gemacht. (Das sind ganz süße kitschige Fotos, die man in Automaten macht) Wir sind gemeinsam essen gegangen und haben uns unterhalten. Meistens hat es auf Japanisch ganz gut geklappt und wenn ich etwas nicht verstanden hab, dann hat sie es auf japanisch umschrieben.
Morgen habe ich meinen Japanisch Placement Test und eigentlich sollte ich lernen. Deshalb melde ich mich bald wieder und lerne jetzt mal lieber. :-)
Samstag, 25. August 2012
Willer Bus oder Shinkansen
Der Originalplan (ohne Lebensmittelvergiftung oder was auch immer) sah vor, dass ich morgen Sonntag mit dem Bus um 9 Uhr morgens (aufstehen so um 6:30) nach Kyoto fahre und von dort aus weiter nach Hirakata wo meine Uni ist.
Soooo mit Durchfall und Übelkeit hab ich überlegt ist das vielleicht keine so spaßige Angelegenheit in einem Bus ohne Klo zu sitzen und habe meine Optionen abgewogen. 1. Busfahren, 2. noch ein bis zwei Tage hier bleiben und dann erst fahren oder 3. den Shinkansen nehmen, der nicht nur bequemer sonder auch vier mal so schnell ist. Leider ist er auch fast drei mal so teuer. (140€)
Aber nach reichlich Überlegung bin ich dann los zum Bahnhof, und hier ist sie... meine supertolle Fahrkarte für den Shinkansen in 2 Stunden 20 Minuten nach Kyoto anstatt in 8 Stunden 30 Minuten.
Das Geld für den Bus ca. 50€ hab ich zumindest Teilweise zurückbekommen (30€ davon).
Hier noch eine kleine Belustigung für den heutigen Scheiss Tag:
Soooo mit Durchfall und Übelkeit hab ich überlegt ist das vielleicht keine so spaßige Angelegenheit in einem Bus ohne Klo zu sitzen und habe meine Optionen abgewogen. 1. Busfahren, 2. noch ein bis zwei Tage hier bleiben und dann erst fahren oder 3. den Shinkansen nehmen, der nicht nur bequemer sonder auch vier mal so schnell ist. Leider ist er auch fast drei mal so teuer. (140€)
Aber nach reichlich Überlegung bin ich dann los zum Bahnhof, und hier ist sie... meine supertolle Fahrkarte für den Shinkansen in 2 Stunden 20 Minuten nach Kyoto anstatt in 8 Stunden 30 Minuten.
Das Geld für den Bus ca. 50€ hab ich zumindest Teilweise zurückbekommen (30€ davon).
Hier noch eine kleine Belustigung für den heutigen Scheiss Tag:
Jaaaa ihr seht richtig, das soll eine angebissene Brezel sein. Oder zumindest das, was sich die Japaner unter einer Brezel vorstellen. Nur zur Info es schmeckt so wie es aussieht. Komisch.
Krankenhaus - und das Abenteuer an Geld zu kommen
Ich bin um 3 Uhr in der Nacht aufgewacht. Selbstdiagnose Lebensmittelvergiftung! Habe es nach einer Stunde geschafft wieder einzuschlafen und bin um halb 9 wieder aufgewacht.
Nachdem sich mein Zustand (Fieber, Übelkeit) nicht verbessert hat hab ich beschlossen, dass ins Krankenhaus gehen vielleicht doch keine soooo schlechte Idee ist. Also bin ich zum netten Angestellten des Ryokan, der hat mir ein Taxi gerufen und im Krankenhaus angerufen. Eine sehr kurze Taxifahrt später stand ich vor dem "Krankenhaus" bei dem am Telefon versichert wurde, dass der Arzt englisch kann. Es war ein für japanische Verhältnisse winziges Gebäude und es waren ca. 15 andere Patienten da.
Ich bin also zur Anmeldung, habe in wunderschönstem Japanisch gesagt, dass ich vom Kimi Ryokan komme und ob ich einen Arzt sehen kann der englisch spricht. Es wurde viel geredet, nur nicht mit mir, aber das was ich verstehen konnte ließ mich verstehen... kein englisch sprechender Arzt... auch gut. Dann eben auf die harte Tour!
Mit Hilfe einer ein kleines bisschen englisch sprechenden Schwester, dem überhauptnicht englisch sprechenden Arzt (Handy Übersetzungprogramm) habe ich auf EngPanisch (eine Mischung aus Englisch und Japanisch) erklärt was mir fehlt. Der Arzt hat mich abgetastet und mir ein Rezept gegeben. Ich hab immer noch keine Ahnung was ich hab, er hat es nicht gesagt, ich hätte es wahrscheinlich eh nicht verstanden.
Wer schon mal in einer japanischen Apotheke war, weiß, dass es da anders zugeht als in Deutschland. Du gibts dein Rezept ab, und setzt dich hin zum warten. Die Apothekerin füllt ganz viel Zeug aus und sucht die Medikamente aus einem Hinterzimmer. Eine andere Apothekerin übernimmt dann, erklärt was wann genommen wird und kassiert das Geld.
Das wäre ja alles schön und gut gewesen, wenn ich genug Geld gehabt hätte, aber Pustekuchen! Mein letztes Geld habe ich nämlich im Krankenhaus gezahlt. Also hab ich meine Situation erklärt und gefragt wo die nächste Post ist, da kann ich nämlich problemlos Geld abheben. Glücklicherweise hatte ich eine Karte und die Post war garnicht so weit weg. Also bin ich losgestiefelt. Tjaja ihr könnt es ahnen, es hat nicht auf Anhieb geklappt. Die Post wurde nämlich gerade umgebaut oder renoviert oder so was, zumindest war sie zu. Tja scheiße gelaufen und was jetzt?!
Ich habe mich dunkel erinnert, dass am Ikebukuro Bahnhof ein Postamt ist, so weit hat meine Karte, die ich in der Hand hatte aber nicht gereicht. Also bin ich den relativ langen Weg zum Bahnhof. Am Nordeingang bin ich in den Bahnhof, habe auf eine Karte gesehen, und ihr könnt es vielleicht ahnen... die Post war natürlich am anderen Ende und ich muss euch sagen, die verdammten Tokyoter Bahnhöfe sind nicht gerade klein und es ist immer scheiße viel los. Also habe ich mich geschlängelt und gequetscht und zwei mal verlaufen, trotz wirklich guter Beschilderung. Den richtigen Ausgang hab ich gefunden (Metropolitan Plaza) eine ShoppingMall oder so. Da hab ich dann gleich an der Information gefragt wo denn die Post ist. Die haben mir den Weg erklärt (wieder raus, dann links und immer gerade aus bis der Post-Geldautomat an der rechten Seite kommt). Ich dachte schon juhu endlich geschafft... aber nein, natürlich nicht, Lena die das gesamte Pech der Welt gepachtet hat, hat leider überhört, dass sie die Rolltreppe hätte nach oben nehmen sollen.
Durch Zufall bin ich dann nach oben und raus aus der Mall und hab da eine Karte gesehen, die mir aber auch nicht geholfen hat. Ich also ein Stockwerk weiter oben wieder rein in die Mall und da wieder die Information gefragt, diesmal hat es eeeendlich geklappt. Ich also nach links und immer gerade aus, bis zu einem Flower Shop und siehe da zwei Geldautomaten. Und bevor ihr fragt ob sie außer betrieb waren (hätte mit meinem Glück ja durchaus sein können) Nein Gott sei Dank nicht!
Mit Geld zurück zur Apotheke, dann in den Kombini Suppe kaufen und dann ab ins Bett! Was für ein Tag!
Für euer Verständnis hier eine wunderschöne Karte. Das A ist das Ryokan. die Zahlen beschreiben meinen Weg ab verlassen der Apotheke.
Nachdem sich mein Zustand (Fieber, Übelkeit) nicht verbessert hat hab ich beschlossen, dass ins Krankenhaus gehen vielleicht doch keine soooo schlechte Idee ist. Also bin ich zum netten Angestellten des Ryokan, der hat mir ein Taxi gerufen und im Krankenhaus angerufen. Eine sehr kurze Taxifahrt später stand ich vor dem "Krankenhaus" bei dem am Telefon versichert wurde, dass der Arzt englisch kann. Es war ein für japanische Verhältnisse winziges Gebäude und es waren ca. 15 andere Patienten da.
Ich bin also zur Anmeldung, habe in wunderschönstem Japanisch gesagt, dass ich vom Kimi Ryokan komme und ob ich einen Arzt sehen kann der englisch spricht. Es wurde viel geredet, nur nicht mit mir, aber das was ich verstehen konnte ließ mich verstehen... kein englisch sprechender Arzt... auch gut. Dann eben auf die harte Tour!
Mit Hilfe einer ein kleines bisschen englisch sprechenden Schwester, dem überhauptnicht englisch sprechenden Arzt (Handy Übersetzungprogramm) habe ich auf EngPanisch (eine Mischung aus Englisch und Japanisch) erklärt was mir fehlt. Der Arzt hat mich abgetastet und mir ein Rezept gegeben. Ich hab immer noch keine Ahnung was ich hab, er hat es nicht gesagt, ich hätte es wahrscheinlich eh nicht verstanden.
Wer schon mal in einer japanischen Apotheke war, weiß, dass es da anders zugeht als in Deutschland. Du gibts dein Rezept ab, und setzt dich hin zum warten. Die Apothekerin füllt ganz viel Zeug aus und sucht die Medikamente aus einem Hinterzimmer. Eine andere Apothekerin übernimmt dann, erklärt was wann genommen wird und kassiert das Geld.
Das wäre ja alles schön und gut gewesen, wenn ich genug Geld gehabt hätte, aber Pustekuchen! Mein letztes Geld habe ich nämlich im Krankenhaus gezahlt. Also hab ich meine Situation erklärt und gefragt wo die nächste Post ist, da kann ich nämlich problemlos Geld abheben. Glücklicherweise hatte ich eine Karte und die Post war garnicht so weit weg. Also bin ich losgestiefelt. Tjaja ihr könnt es ahnen, es hat nicht auf Anhieb geklappt. Die Post wurde nämlich gerade umgebaut oder renoviert oder so was, zumindest war sie zu. Tja scheiße gelaufen und was jetzt?!
Ich habe mich dunkel erinnert, dass am Ikebukuro Bahnhof ein Postamt ist, so weit hat meine Karte, die ich in der Hand hatte aber nicht gereicht. Also bin ich den relativ langen Weg zum Bahnhof. Am Nordeingang bin ich in den Bahnhof, habe auf eine Karte gesehen, und ihr könnt es vielleicht ahnen... die Post war natürlich am anderen Ende und ich muss euch sagen, die verdammten Tokyoter Bahnhöfe sind nicht gerade klein und es ist immer scheiße viel los. Also habe ich mich geschlängelt und gequetscht und zwei mal verlaufen, trotz wirklich guter Beschilderung. Den richtigen Ausgang hab ich gefunden (Metropolitan Plaza) eine ShoppingMall oder so. Da hab ich dann gleich an der Information gefragt wo denn die Post ist. Die haben mir den Weg erklärt (wieder raus, dann links und immer gerade aus bis der Post-Geldautomat an der rechten Seite kommt). Ich dachte schon juhu endlich geschafft... aber nein, natürlich nicht, Lena die das gesamte Pech der Welt gepachtet hat, hat leider überhört, dass sie die Rolltreppe hätte nach oben nehmen sollen.
Durch Zufall bin ich dann nach oben und raus aus der Mall und hab da eine Karte gesehen, die mir aber auch nicht geholfen hat. Ich also ein Stockwerk weiter oben wieder rein in die Mall und da wieder die Information gefragt, diesmal hat es eeeendlich geklappt. Ich also nach links und immer gerade aus, bis zu einem Flower Shop und siehe da zwei Geldautomaten. Und bevor ihr fragt ob sie außer betrieb waren (hätte mit meinem Glück ja durchaus sein können) Nein Gott sei Dank nicht!
Mit Geld zurück zur Apotheke, dann in den Kombini Suppe kaufen und dann ab ins Bett! Was für ein Tag!
Für euer Verständnis hier eine wunderschöne Karte. Das A ist das Ryokan. die Zahlen beschreiben meinen Weg ab verlassen der Apotheke.
Freitag, 24. August 2012
Kimi Ryokan
Hatte das Gefühl mein Ryokan verdient einen eigenen Post.
4. Danach werden die anderen Blumen darum herum arrangiert. Aber es müssen am Ende entweder 7, 9 oder 11 Blumen sein. Diese ganze Sache braucht angeblich unglaublich viel Übung. Hier das Ergebnis:
Mein Zimmer (voll total aufgeräumt und das schon nach nicht mal 24 Stunden)
Der total schnuckelige japanische Eingangsbereich
der Rest des Ryokans sieht auch so aus (überall dunkles Holz und so)
Heute habe ich eine total wichtige Lektion vom Besitzer des Ryokans in Ikebana bekommen. Ich möchte euch die wichtigsten Punkte hier nahebringen.
1. Die Blumen werden von der Farbe her nicht gemischt, außer im September, da ist es OK.
2. Blumenstängel immer unter Wasser schneiden, dann kommt keine Luft dran, die die Wasseraufnahme später verhindert
3. Blumen können nicht einfach irgendwie gesteckt werden, es gibt genaue Regeln. In der Mitte steht die höchste Blume genau zum Himmel. In einem bestimmten Winkel stehen zwei andere zu der mittleren. Hab die Gradzahlen jetzt schon vergessen. In der Abbildung die ich wunderschön gemacht habe könnt ihr das sehen:
Shibuya
Dani, Markus, "wie hieß der nochmal", und ich vor Hachiko
Wichtige Hachiko Info: Dieser total tolle Metallhund ist eine Nachmache, das Original wurde im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen und und zu Munition oder so verarbeitet. (Ich bin mir sicher der erste war nicht wirklich schöner als der zweite xD)
Meine erste Amtshandlung in Japan (lange geplant) war der Kauf dieses unglaublich leckeren und teuren Kaltgetränks:
Matcha Frappuchino (Grüner Tee) bei Starbucks
Danach sind wir ein bisschen durch Shibuya geschlendert und dann zur Happy Hour (um 16 Uhr) in einem Englischen Pub eingekehrt.
Da wird jetzt mancher von meinen Mit OAI-lern sagen. "Was Pub? Das kannst du auch in Ludwigshafen haben!" Ja richtig, ich hab mich auch gleich wieder wie zu hause gefühlt. Hier ein Beweisbild.
Der Tag ging damit zu ende, dass Dani und ich im Kombini Abendessen gekauft haben und nach dem Essen musste sie zum Bus nach Akita. Und ich musste ganz dringend Schlaf nachholen!
Wichtigste Erkenntnis am Ende des ersten Tages: Es gibt doch dicke Japanerinnen (habe aber leider keine Beweisfotos, das hätte ich unauffällig nicht hinbekommen). Zweite wichtige Erkenntnis: Man ist zu dünn, wenn die Strumpfhose an den Beinen nicht anliegt sonder rumschlackert.
Flug und Ankunft in Japan
Ich war total aufgeregt und bin den ganzen Vormittag im Haus rumgewuselt, obwohl schon alles gepackt war. Um 14 Uhr sind wir dann eeeeeendlich zum Flughafen München gefahren. Der Checkin ging problemlos und bis zum Boarding musst ich auch kaum warten.
Der Flug war OK. Das Essen hab ich kaum runter bekommen, mein Rücken hat nach ein paar Stunden geschmerzt und ich konnte überhaupt kein Auge zu tun.
Ich war froh als ich endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatte und frische Luft. Auch wenn es in Japan weniger frische Luft als viel mehr unglaublich schwere, feuchte Luft ist. Man steht wie in einer Wand voll Wasser.
Der Flug war OK. Das Essen hab ich kaum runter bekommen, mein Rücken hat nach ein paar Stunden geschmerzt und ich konnte überhaupt kein Auge zu tun.
Ich war froh als ich endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatte und frische Luft. Auch wenn es in Japan weniger frische Luft als viel mehr unglaublich schwere, feuchte Luft ist. Man steht wie in einer Wand voll Wasser.
Das war mein Flugzeug (aufgenommen am Narita Kuukou)
Am Flughafen habe ich dann erstmal (genau wie Dani) meinen zweiten Koffer verschickt. Die Angestellten hatten zwar Schwierigkeiten meine Schrift zu entziffern, aber sie waren zu japanisch um mich zu Fragen. Aus trotz habe ich meine Hilfe auch nicht angeboten. Das Japaner-Gaijin-Spiel kann man schließlich auch als Ausländer spielen.
Die Fahrt zum Hotel war einfach und entspannend. Nur leider trotz Jacke eisig kalt. Japaner lieben eben Klimaanlagen die auf gefühlte minus Grade herunterkühlen. Warum die nicht alle im Sommer tot-krank sind weiß ich auch nicht.
Das Kimi Ryokan in Ikebukuro ist ein, für japanische Verhältnisse, sehr günstiges und nettes Hotel mit winzigen Zimmern, aber das reicht. Es ist sauber, der Besitzer und die Angestellten sind superfreundlich (ja ich weiß eigentlich sind alle Japaner super freundlich).
Dort angekommen bin ich dann erstmal über die Dani gestolpert. Nach einer kurzen Verschnaufpause und einer kalten, sehr nötigen Dusche sind wir auf nach Shibuya!!!
Dieser Blog ist Danis Schuld
Wie der Titel dieses Posts schon eindeutig vermittelt, würdet ihr diese Zeilen nicht lesen, wenn es die Dani nicht gäbe.
Sie hat mich sozusagen gezwungen... OK ich übertreibe leicht. Sie hat einen supi dupi tollen Blogg gemacht und der ist sooo toll, dass ich eifersüchtig bin und auch einen Schreibe.
Alles was ihr im Folgenden lest handelt von meinem Jahr in Japan (22.08.2012 bis irgendwann im Juli 2013).
Ich weiß noch nicht wie oft ich Blogge aber ich versuche schöne Bilder hochzuladen um euch einen Eindruck zu verschaffen.
Die ersten paar Posts sind übrigens nachgereicht. Ich bin schon in Japan.
(der Vollständigkeit halber hier der Link zu Danis Blogg: http://daminesreisen.blogspot.jp/ )
Sie hat mich sozusagen gezwungen... OK ich übertreibe leicht. Sie hat einen supi dupi tollen Blogg gemacht und der ist sooo toll, dass ich eifersüchtig bin und auch einen Schreibe.
Alles was ihr im Folgenden lest handelt von meinem Jahr in Japan (22.08.2012 bis irgendwann im Juli 2013).
Ich weiß noch nicht wie oft ich Blogge aber ich versuche schöne Bilder hochzuladen um euch einen Eindruck zu verschaffen.
Die ersten paar Posts sind übrigens nachgereicht. Ich bin schon in Japan.
(der Vollständigkeit halber hier der Link zu Danis Blogg: http://daminesreisen.blogspot.jp/ )
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